Länderinformationen

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Belgien

Die industrielle Wirtschaftskraft in Belgien ist regional sehr ungleich verteilt. Während die meisten Jobs in den Ballungsräumen, dem inneren Teil Flanderns und auch im Nordosten angeboten werden, sieht es im Süden deutlich anders aus. Wallonien sowie auch die östlichen Randgebiete sind viel stärker ländlich strukturiert und deshalb weit weniger wirtschaftsstark.

 

So verwundert es nicht, dass 80 Prozent aller belgischen Exporte aus flämischen Unternehmen stammen – eine Tatsache, die das industrielle Ungleichgewicht im Land unterstreicht und die lähmende Rivalität zwischen Flamen und Wallonen noch befördert. Bei den Arbeitskosten liegt Belgien über dem EU-Durchschnitt, auch die Steuersätze und sonstigen Abgaben sind hoch.

 

Die belgische Gesamtwirtschaft kämpft im internationalen Vergleich mit zurückgehender Wettbewerbsfähigkeit, was auf dem Strom- und Gasmarkt vor allem am schwierigen Zugang für externe Wettbewerber liegt.

 

Bei den erneuerbaren Energien setzt das Land zu mehr als 90 Prozent auf Biomasse, bis zum Jahr 2020 sollen immerhin 13 Prozent der Energie aus erneuerbaren Quellen gedeckt werden.

Arbeitslosenquote 7,1%
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 377,1 Mrd. Euro
Hauptausfuhrprodukt Maschinen und elektrische Geräte, Chemikalien, Fahrzeuge, Metalle, Brillanten
Export Deutschland, Frankreich, Niederlande, Großbritannien, USA, Italien
Import Niederlande, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, USA
Inflation / Preisindex 2,3%
Hauptstadt Brüssel (circa 1,1 Mio. Einwohner)
die 5 größten Städte Brüssel, Antwerpen, Gent, Charleroi, Lüttich
Größe des Landes 30.528 qkm
Einwohnerzahl 11 Mio.
Wirtschaftswachstum 1,2%
Sprache Niederländisch, Französisch, Englisch
Quelle (Zahlen aus 2012) Auswärtiges Amt, WKO Global Rates, Germany Trade & Invest