Länderinformationen

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Slowakei

Seit den 50er Jahren war die slowakische Wirtschaft in erster Linie geprägt durch Bereiche Metallurgie, Rüstungsindustrie, Energiewirtschaft und Chemie. Diese auf erhebliche Rohstoffe und Energiezufuhr angewiesene Industrie ging mit dem politischen Wechsel ab 1989 von mehr als sechzig Prozent Anteil am Bruttosozialprodukt auf rund zwanzig Prozent zurück. Inzwischen konnte dieser Anteil durch breit angelegte Investitionen und Modernisierungen wieder auf rund vierzig Prozent gesteigert werden.

 

Zu diesen Investoren zählen renommierte Unternehmen aus dem Fahrzeugbau wie Peugeot/Citroen und Volkswagen, die in der Slowakei produzieren. Auch der Maschinenbau gehört zu den erfolgreichen Branchen mit hohen Zuwächsen.

 

Um die Folgen der Wirtschaftskrise zu meistern, wurden die Steuern erhöht und die Löhne gesenkt. Diese Maßnahmen haben dem Wachstum nicht geschadet, die europäischen Vorschriften wie die Schuldenbremse können von der Slowakei damit eingehalten werden. Auch die Einführung des Euro hat der slowakischen Wirtschaft genutzt und wird auch von der Bevölkerung ausdrücklich akzeptiert.

Arbeitslosenquote 13,2 %
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 128,5 Mrd. USD
Hauptausfuhrprodukt Bearbeitete Produkte, Maschinen- und Transportzubehör
Export Deutschland, Tschechien, Polen, Ungarn, Frankreich, Österreich, Italien
Import Tschechien, Deutschland, Russland, Ungarn, Polen, Süd-Korea, Österreich
Inflation / Preisindex 3,9 %
Hauptstadt Bratislava
die 5 größten Städte Bratislava, Kosice, Presov, Nitra, Zilina
Größe des Landes 49.034 qkm
Einwohnerzahl 5,4 Millionen
Wirtschaftswachstum 3,3 %
Sprache Slowakisch
Quelle (Zahlen aus 2012) Auswärtiges Amt, WKO Global Rates, Germany Trade & Invest