Länderinformationen

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Republik Moldau

Nach der Unabhängigkeit von der Sowjetunion hat sich die Republik Moldau für die freie Marktwirtschaft entschieden. Deren Umsetzung gestaltet sich allerdings schwierig, da die gewohnte Staatswirtschaft sich nur langsam abbauen ließ und bis heute nicht restlos verschwunden ist. Auch die Finanzkrise hat die zunächst positive Entwicklung erheblich in Stottern gebracht, einen herben Rückschlag brachte das Importverbot für Wein, das Russland 2005/2006 verhängt hatte. Wein ist einer der Exportschlager der Republik Moldau, 80 Prozent gingen traditionell nach Russland.

 

Durch das inzwischen wieder aufgehobene Importverbot war die Republik Moldau gezwungen, sich neue Märkte zu erobern. Dabei war die Stoßrichtung nach dem Disput mit Russland dann der Westen, seit 2008 ist die EU größter Absatzmarkt für moldauische Produkte. Durch diese neue Entwicklung konnte sich die Wirtschaft der Republik Moldau erholen und hat ein stabiles Wachstum von mehr als fünf Prozent. Bei der Bevölkerung kommt dieser Aufschwung aber nur langsam an, das Land zählt nach wie vor zu den ärmsten Ländern Europas.

 

Die moldauische Wirtschaft ist geprägt von der Landwirtschaft, aus der sich nach und nach eine eigene Verarbeitungsindustrie für Lebensmittel und Getränke entwickelt. Außerdem gehören Dienstleistungen, die Bauindustrie, die Lohnveredelung und leichte Industrie in den Bereichen Schuhe, Bekleidung und Möbel zu den wichtigen Wirtschaftszweigen. Besonders beliebt ist die Republik Moldau auch für Autozulieferer.

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