Länderinformationen

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Irland

Für ausländische Direktinvestoren, die von Irland aus exportieren, ist das Land hoch attraktiv. Stark sind besonders die Bereiche Finanzdienstleistungen, Kommunikationsindustrie und der Pharma- und Softwaresektor. Auch die innovative Medizintechnik ist gut aufgestellt.

 

Als traditionell offene und auf den Export ausgerichtete Wirtschaftsnation war Irland von der Krise arg gebeutelt, hat aber die Wende geschafft und steht heute wieder leistungsfähig und exportorientiert da. Die großen Exportgewinne werden dabei in der Regel von ausländischen Großunternehmen erzielt, die auch vom irischen Steuerrecht profitieren.

 

Wichtigster Handelspartner für Irland sind traditionell die USA, Deutschland folgt hinter Großbritannien und Belgien auf Rang vier. Die ungewöhnliche Ranglistenposition Belgiens erklärt sich allerdings durch einen rein statistischen Effekt, der der Bedeutung des Antwerpener Hafens geschuldet ist.

 

Der Umgang mit dem Nordirland-Konflikt und die Zusammenarbeit mit der nordirischen Regierung ist das wichtigste außenpolitische Feld der irischen Außenpolitik. Nach Jahrzehnten des Bürgerkriegs gelang 1998 mit dem „Karfreitags-Abkommen“ die Wende zum Frieden, dessen Bewahrung trotz gelegentlicher Rückschläge gelungen ist. Inzwischen ist die Londoner Direktverwaltung beendet und Nordirland für seine Belange selbst verantwortlich, was prompt einen wirtschaftlichen Aufschwung zur Folge hatte.

Arbeitslosenquote 15,3%
Bruttoinlandsprodukt (BIP) 159,2 Mrd. Euro
Hauptausfuhrprodukt Chemie/Pharmazie, Elektronik, Dienstleistungen
Export USA, Deutschland, Großbritannien, Belgien
Import USA, Großbritannien, Deutschland, China
Inflation / Preisindex 1,7%
Hauptstadt Dublin
die 5 größten Städte Dublin, Cork, Galway, Tallaght, Blanchardstown
Größe des Landes 70.282 qkm
Einwohnerzahl 4,5 Mio.
Wirtschaftswachstum 0,5%
Sprache Irisch, Englisch
Quelle (Zahlen aus 2012) Auswärtiges Amt, WKO Global Rates, Germany Trade & Invest