Ausgabe 1 - 11/2007
mediafazit
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Herzlich willkommen
zu Ausgabe 1 - 11/2007 von mediafazit
Sehr geehrte Damen und Herren Mandanten,
zu unserem runderneuerten Newsletter „mediafazit“ heiße ich Sie im Namen des mittlerweile mehr als 60-köpfigen mediafinanz-Teams herzlich willkommen. In der vorliegenden Form begrüßen wir Sie ab sofort mehrmals im Jahr und informieren über verschiedene Aspekte des Inkasso-Kosmos.
Mit einer weitgefächerten Themenauswahl starten wir die erste Ausgabe:
Die Weitergabe von Schuldnerdaten an Dienstleister wie die Schufa erfordert künftig einen Mausklick von Ihrer Seite. In eigener Sache empfehlen wir überdies unsere Vorstellung von einem straffen Mahnlauf und klären, was die IP-Adresse bei Onlinebestellungen leisten kann. Natürlich verdient zudem die Verbraucherinsolvenzreform eine nähere Betrachtung, und in unserem aktuellen Brancheninterview zeichnet Michael Steinbach als „Präsident der 2000 Antiquariate“ die jüngste Entwicklung seiner Zunft nach.
Ein Newsletter gewinnt seinen Wert durch Sie, die Leser. So hoffen wir, auf die richtigen Themen gesetzt zu haben und Ihnen schon mit der ersten Ausgabe Unterhaltung und Mehrwert zu bieten. Ihre positive oder kritische Resonanz nehmen wir gerne entgegen – letztlich hat Ihr Feedback schon immer zur fortwährenden Entwicklung von MediaFinanz beigetragen.
Auf weiterhin gute Zusammenarbeit!
Ihre Nadin Wöstmann
Rechtsanwältin und Leiterin der Mandantenbetreuung der mediafinanz AG
„Im Zahlungsrückstand sind immer dieselben“
Die Antiquariatsszene erlebt derzeit eine Krise. Neben den renommierten Antiquaren bieten mittlerweile zahlreiche private Anbieter ihre Ware online an und zwingen die Händler in einen ruinösen Preiskampf. Gerade die Ladenbesitzer ächzen unter den finanziellen Einbußen. Der Münchner Antiquar Michael Steinbach spricht mit „mediafazit“ über die Konsolidierung der Branche.
Von der IP-Adresse zur Anschrift
Betreiber von Internetshops oder Ebay-Verkäufer haben ein gewichtiges Argument in der Hand, um Schuldner zur Zahlung zu bewegen: Die Internet-Protokoll-Adresse, auch IP-Adresse genannt. Speichert der Verkäufer diese individuelle Nummer, können Behörden häufig den Computer ermitteln, über den die Bestellung aufgegeben wurde. Die Rechtsprechung hierzu ist allerdings in Bewegung.
Länder sparen Millionen
So viel Geld möchte das Bundesjustizministerium durch eine Reform der Verbraucherinsolvenz sparen. Im August diesen Jahres segnete das Bundeskabinett den entsprechenden Gesetzentwurf ab.
Schneller Mahnlauf sichert Mittel
Wer seinen Kunden nicht zügig anmahnt, verschenkt bares Geld. Doch obwohl häufig die eigene Liquidität auf dem Spiel steht, mahnen viele Gläubiger in der Praxis nicht konsequent genug. Viele von ihnen befürchten, den angemahnten Kunden zu verschrecken.
Die Auskunftei als Partner
Nur mit Ihrem Einverständnis gibt mediafinanz die Daten der hartnäckigsten Schuldner an Auskunftsdienste wie die Schufa weiter. Ab dem Monatswechsel November/Dezember 2007 erbitten wir daher Ihre Hilfe.
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References
