mediafazit

Herzlich willkommen
zu Ausgabe 2 - 2/2008 von mediafazit

Sehr geehrte Damen und Herren Mandanten,

mit der ersten mediafazit-Ausgabe des neuen Jahres melden wir uns zurück. Nach dem letzten Erscheinen unseres Magazins haben wir zahlreiche positive Rückmeldungen erhalten, die wir dankbar und erfreut entgegengenommen haben.

Wir hoffen, das auch die teils kontroversen Themen der nun vorliegenden Ausgabe Ihr Interesse wecken.

Die jüngsten Zahlen zu Insolvenzen lassen sich ausgiebig deuten. Nach unserer Meinung geben sie jedoch keinen Anlass zur Beruhigung. Auch die Reformentwürfe für eine neue Widerrufsbelehrung sind – entgegen offizieller Verlautbarung – kaum als Bollwerk gegen schikanöse Abmahnwellen zu verstehen. Erfreulich hingegen war unser Interview mit Dr. Thomas Steinmark vom Bundesverband des deutschen Versandhandels. Er sprach über die wachsende Bedeutung des E-Commerce im Fernabsatz und gibt einen optimistischen Ausblick auf das laufende Jahr. Ein weiterer Bericht behandelt die Reformbemühungen des Auktionsriesen eBay. Bitte beachten sie auch den Artikel zu unserem Auskunftsarchiv auf der letzten Seite.

Gleichwohl, ob Sie jetzt nach einem hektischen Jahreswechsel wieder das übliche Tagesgeschäft bewältigen oder aber aus der Winterpause heraus zu neuerlicher Höchstform auflaufen – ich wünsche Ihnen allen ein erfolgreiches Jahr.

Auf weiterhin gute Zusammenarbeit!

Ihre Nadin Wöstmann

Rechtsanwältin und Leiterin der Mandantenbetreuung der mediafinanz AG

 

Offline stöbern, online kaufen

Eine spannende Entwicklung vollzieht der Versandhandel durch die wachsende Bedeutung der Internetshops. Nachwievor betrachten die Konsumenten gerne Kataloge auf der Suche nach dem passenden Produkt, anschließend kaufen sie es jedoch online. Interessante Daten über den erfolgreichen Spagat einer Branche im Umbruch liefert Dr. Thomas Steinmark im mediafazit-Gespräch. Er ist Hauptgeschäftsführer des Bundesverbandes des Deutschen Versandhandels.

 

3, 2, 1, Reform!

EbayeBay baut um. Der immer noch größte Internetmarktplatz Deutschlands wird bis zur Mitte des Jahres das bisherige Gebührensystem sowie die Bewertungsfunktion überarbeiten. Die weitreichenden Änderungspläne betreffen neben der Bewertungsfunktion vor allem die Einstellkosten und die Verkaufsprovisionen. Demnach sollen gewerbliche Händler teils deutlich geringer belastet werden als bisher. Details der Änderungen, die dem E-Commerce-Giganten zusätzliche Verkäufer ins Netz treiben soll, veröffentlichte der Konzern zu Beginn des Monats auf seiner Internetseite.

 

 

Rückläufige Tendenz?

StempelDie Zahl der Verbraucherinsolvenzen im November '07 ist im Vergleich zum Vorjahr annähernd stabil. Dies dokumentiert das Statistische Bundesamt in seiner jüngsten Mitteilung. Die Wiesbadener Datensammler errechneten für den November des vergangenen Jahres sogar einen marginalen Rückgang der Fälle um 3,2 %. Damit setzt sich nach Lesart der Behörde ein stetiger Rückgang seit dem Sommer des letzten Jahres fort. Im Juli gab es noch einen Zuwachs. Er lag – gemessen am Vorjahresmonat – bei mehr als 20 %.

 

12000 Zeichen

Das Bundesjustizministerium möchte mit einer überarbeiteten Widerrufsbelehrung den in Deutschland gefürchteten Abmahnern das Handwerk legen. Anlass für den Neuentwurf ist die bittere Erfahrung vieler Onlinehändler. Sie hatten auf die Vorlage aus dem Hause Zypries gesetzt und dennoch wettbewerbsrechtliche Abmahnungen der Konkurrenz kassiert. Doch nach der jüngsten Fassung stehen zwischen Käufer und Ware künftig bis zu zwölftausend Zeichen Text - allein für die Widerrufsbelehrung.

 

 

Ein Speicher für alte Fälle

„Moment, diesen Kunden hatten wir doch vor drei Monaten schon mal recherchiert, oder nicht?“ Solche Unsicherheiten können die Mandanten von MediaFinanz seit Mitte letzten Jahres dank der integrierten Auskunftsdatenbank klären.