Ausgabe 6 - 03/2009
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Herzlich willkommen
zu Ausgabe 6 - 03/2009 von mediafazit
Sehr geehrte Damen und Herren Mandanten, werte Leser,
schön, dass Sie sich etwas Zeit für die vorliegende Ausgabe der mediafazit
nehmen. Erneut haben wir für Sie maßgebliche Themen und Entwicklungen
ausgewählt und aufbereitet.
Nicht nur die naturgemäß etwas antizyklisch wachsende Inkassobranche
steht in der laufenden Rezession relativ sicher da, auch die internationale
Webhostinggemeinde gedeiht und trifft sich auf dem WebhostingDay 2009
im Brühler Phantasialand. Anlässlich des hochkarätigen Events baten wir
den Veranstalter und Vorstand der Intergenia AG, Thomas Strohe, um eine
Momentaufnahme der Branche.
Ebenfalls aktuell: Die leidige Abmahnproblematik.
Die Trusted Shops GmbH
hat mehr als 1.000 Shopbetreiber zum Thema befragt und die Antworten jüngst
publiziert. Neben dieser Umfrage diskutierte die E-Commerce-Gemeinde in den
letzten Wochen lebhaft über zwei Untersuchungen zur Konversionsrate.
Strittig ist, ob in deutschen Onlineshops nun ganze zwölf oder doch nur drei
Prozent der Besucher zu Käufern konvertieren.
Die wachsende Vermögensungleichheit moniert zudem das Deutsche Institut
für Wirtschaftsforschung in Berlin. Quintessenz des vierten diesjährigen
DIW-Wochenberichts: Die Reichen werden reicher, der Rest hat es schwer.
Ganze Käuferschichten rutschen still und leise in die Zahlungsunfähigkeit.
Besorgt von diesem Trend äußert sich Siegfried Beck vom Bund der
Insolvenzverwalter Deutschlands, während die mediafinanz AG offensiv mit
einem Insolvenzwarnservice an den Markt geht.
Gut gewappnet kommen Sie sicher durch die Krise. In diesem Sinne wünschen
wir Ihnen angenehme Lektüre und freuen uns, Ihnen als Partner im Forderungsund
Risikomanagement zur Seite zu stehen.
Ihre Nadin Wöstmann
Rechtsanwältin und Leiterin der Mandantenbetreuung der mediafinanz AG
Trotz der Krise
Zum fünften Mal findet vom 18. bis 20. März 2009 der Webhosting-
Day im Phantasialand in Brühl bei Köln statt - mit wachsendem
Erfolg. Allein die Zahl der Partnerunternehmen stieg im Vergleich
zum Vorjahr um 25 Prozent auf 50 Firmen an, unter ihnen renommierte
Player wie Microsoft, Intel, AMD, Parallels, interxion, HP
und Fujitsu Siemens. Erstmals ist auch die Osnabrücker mediafinanz
AG in der Riege der Partnerunternehmen vertreten.Aus diesem
Anlass sprach die mediafazit-Redaktion mit Thomas Strohe, Event-
Leiter und Marketingvorstand der Intergenia AG, über die weiterhin
wachstumsorientierte Webhosting-Branche.
Fallende Tendenz
Die Abmahnproblematik hat sich deutlich entschärft. Dies geht aus einer jüngst veröffentlichten
Umfrage der Kölner Trusted Shops GmbH unter mehr als 1.000 Shopbetreibern hervor.
Nur noch 1,6 Abmahnungen je Shop haben die Unternehmer zwei Jahre nach der ersten
Befragung dieser Art durchschnittlich kassiert. Im Jahr 2007 hatten die Unternehmer im Mittel
noch 2,1 Abmahnungen erhalten. Ganze 43 Prozent der jetzt Befragten sind sogar noch nie
abgemahnt worden. Damit scheint die Zeit der großen Abmahnwellen vorbei zu sein.
Kaufrauschquote Konversion
Immer noch lässt der Löwenanteil aller Internetshopbesucher den digitalen Einkaufswagen auf
halber Strecke stehen oder verlässt spätestens beimAnblick der Kasse fluchtartig das elektronische
Kaufhaus. Ein erfolgreicher Geschäftsabschluss gelingt lediglich bei drei beziehungsweise zwölf
Prozent der potentiellen Kunden - je nachdem, zu welcher aktuellen Veröffentlichung man greift.
Insolvenzwelle schwappt heran
In den kommenden Wochen und Monaten erwarten die Verwalter für Unternehmensinsolvenzen
im Zuge der Finanzkrise einen spürbaren Anstieg der Firmenpleiten. Dieser Trend werde
sich weit bis ins laufende Jahr fortsetzen und vermutlich sogar noch verstärken, sagte
Siegfried Beck, Vorsitzender des Insolvenzverwalterverbands VID.
88.000 € vs. 15.000 €
Die Schere zwischen Arm und Reich klafft weit auseinander. Nach dem vierten diesjährigen
Wochenbericht des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung DIW beträgt das durchschnittliche
Pro-Kopf-Vermögen für 2007 in der Bundesrepublik 88.000 €. Allerdings verfügen
die meisten Bürger lediglich über höchstens 15.000 €.
mediafinanz mit Frühwarnsystem
Schon unter entspannten wirtschaftlichen Bedingungen können Kunden durchaus zahlungsunfähig
werden - in Krisenzeiten erst recht. Doch wie erfährt der Unternehmer, dass sein ehemals bester
Abnehmer plötzlich nicht mehr liquide ist?AlsAntwort auf diese Frage bietet der Inkassodienstleister
mediafinanzAG künftig einen Insolvenzwarnservice in seinem Dienstleistungsportfolio an.
Das intelligente Monitoringsystem liefert demAuftraggeber tagesaktuelle Benachrichtigungen über
Insolvenzfälle innerhalb seines Kundenstammes.
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